Videotechnik Komponenten - degesa - Planung und Errichtung von Schutzeinrichtungen

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Überwachung eines Grundstücks durch eine Kamera
Die Videosicherheitstechnik

analoge Videoüberwachungskamera
Analoge Videokamera
Analoge Systeme befinden sich vielfach noch in Betrieb, obwohl sie insbesindere in der Auflösung und Lichtempfindlichkeit als überholt gelten. Bei diesen Kameras wird das Videosignal im analogen PAL-Format über handelsübliche Koaxialkabel oder 2-Draht-Leitungen übertragen.
Netzwerkkamera
IP-Kameras übertragen im Gegensatz zu analogen Kameras ihre Bildinformationen über digitale Kommunikationswege, wie lokale Netzwerke (LAN) oder das Internet (WAN). Sie verfügen über eine hohe Auflösungsvielfalt  sowie integrierte Webserver, der den Kameras einen autarken Betrieb sowie vilefältige Einsatzmöglichkeiten erlaubt.
Wärmebildkamera
Eine Infrarotkamera kann keine Temperaturen erkennen; sie zeichnet lediglich die Intensität der Strahlung im Infrarotbereich auf. Diese Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar.

Die Infrarotkamera wandelt Infrarotstrahlung in ein sichtbares Bild um. Die Bilder werden in Form von Grauwerten oder mit verschiedener Farbpaletten dargestellt, um die Auswertung zu vereinfachen.

Das menschliche Auge kann zwar Strahlung im elektromagnetischen Spektrum zwischen 0,4 und 0,7 µm wahrnehmen, doch der Wellenlängenbereich der Infrarotstrahlung reicht von 0,9 bis 14 µm. Kameras, die für Gebäudeuntersuchungen eingesetzt werden, arbeiten in einem Bereich zwischen 8 und 14 µm.u finden.

Wärmebildkameras arbeiten besser mit Videoanalyse-Software zusammen als Videoüberwachungskameras. Der thermische Kontrast zwischen einer Person und ihrer Umgebung ist tagsüber im allgemeinen viel größer als der Farbkontrast. Daher kann die Videoanalyse-Software unbefugte Personen auf Wärmebildern exakter erkennen als auf den Tageslichtbildern der Videoüberwachungskameras.
IP-Kamera mit Megapixelauflösung
Eine Wärmebildkamera benötigt kein Licht
Videosensor erkennt Läufer und markiert ihn
Videosensor
Videosensoren werden zur Szenenauswertung von Videokameras verwendet. Objekte und ihre Eigenschaften (z. B. Größe und Geschwindigkeit) werden überprüft und mit den einprogrammierten Auslöseparametern des Sensors verglichen. Werden die Auslöseparameter durch das Objekt eingehalten, erfolgt eine Alarmaktivierung. Mögliche Alarmfunktionen sind das Speichern von Videosequenzen, das Markieren der Alarmursache im Bild, der Aufbau einer automatischen Bildübertragung zu einer Leitstelle usw.

Der Einsatz intelligenter Videosensoren ermöglicht den Schutz eines Objektes bereits an dessen Grundstücksgrenze. Hierdurch können Probleme schon im Vorfeld reduziert oder gar ausgeschlossen werden.

Die Planung und Justierung eines Videosensors erfordert hinsichtlich dessen zuverlässiger Betriebssicherheit etwas Erfahrung.

Bei der Planung sollten folgende Punkte eingehalten werden:

  • Der Ort und die Art der bestehenden Beleuchtung sollten berücksichtigt werden vorhanden sein und, falls erforderlich, ergänzt werden.
  • Die Standorte von Bäumen und anderer Vegetation sollten beachtet werden, um keine Sichtfeldbeeinflussungen und daraus resultierende Erkennungslücken zu haben.
  • Die Art und die Höhe von Zäunen oder Barrieren müssen geprüft  und gegebenenfalls verstärkt überwacht werden.
  • Im Sicht- und sensitiven Überwachungsbereich dürfen keine Gegenstände gelagert oder abgestellt werden, die die Sicht der Kameras verdecken könnten.

Alle zu den zu überwachenden Flächen benachbarten Objekte wie Gebäude, Straßen Gehwege oder ähnliches sollten auf deren Lichteinflüsse geprüft werden, da Schattenwürfe Videosensoren beeinträchtigen und zu Falschauslösungen führen können.

Jeder Videosensor benötigt eine Mindestobjektgröße, die er zur Erkennung benötigt. Insbesondere muss auf entfernten Objekte geachtet werden, ob diese noch zuverlässig erkannt werden und zur Auslösung führen.
Die Videozentrale verwaltet die Videobilder
Videoaufzeichnung
Alle 2 Jahre verdoppelt sich die Speicherkapazität von Speichermedien. Waren in den 1990er Jahren Speicher im Giga-Byte-Bereich verfügbar, weisen heutige Speichermedien Kapazitäten im Tera-Byte-Bereich aus. Auch die Schnelligkeit beim Lesen und Schreiben der Speicher ist heutzutage deutlich höher. SSDs, also Flashspeicher ohne rotierendes Speichermedium zeichnen sich durch extrem kurze Zugriffzeiten aus.

Die Fortenwicklung der Speichermedien bietet nun in der Videosicherheitstechnik die Möglichkeit, Bilder mit hohen Auflösungen und hohen Frameraten (Bilder pro Sekunde) zu archivieren. Daraus resultierend höht sich deutlich auch Auswertungsqualität der Bilder - Täter können genauer erkannt und Vorgänge besser nachvollzogen werden.

Zusätzlich werden die Datenströme der Kameras bei der Erzeugung möglichst klein gehalten, um weitere Übertragungs- und Speicheroptimierungen zu erreichen. Hierfür werden häufig Kompressionsformate wie z. B. H.265, H264+, MJPEG etc. eingesetzt.
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