Die Fluchtwegsicherung - degesa - Planung und Errichtung von Schutzeinrichtungen

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Uhr mit einem Exit-Schild
Die Fluchtwegsicherung

elektronisches Einsteckschloss mit Panikfunktion
elektrisch kuppelbares Panikschloss
Das Schloss besitzt eine Automatikverriegelung mit mechanischer Panikfunktion auf dem Innendrücker. Der Austritt ist so jederzeit möglich. Die Tür wird beim Schließen automatisch zweifach verriegelt. Hierbei wird die Schlossfalle zum zweiten Riegel mit zwei Verriegelungsstellungen.

Die Auslösung der Verriegelung erfolgt über den im Fallenriegel integrierten und patentierten Auslösehebel. Das Schloss wird so erst beim Erreichen der endgültigen Schließlage verriegelt. Fehlfunktionen werden auf diese Weise vermieden. Der Außendrücker wird elektrisch eingeschaltet, d.h. der Zutritt kann elektrisch gesteuert werden.

Eine Steuerung über Türöffnertaster, Wechselsprechanlagen o.Ä., über Zeitschaltuhren oder ein Zutrittskontrollsystem ist möglich.
Fluchttüröffner
Der Fluchttüröffner empfiehlt sich durch den  verdeckten Einbau sowie die integrierten Überwachungskontakte  (Türstellungs und Verriegelungsmeldung), die einen umfassenden  Manipulationsschutz gewährleisten. Ein zusätzlicher Türkontakt ist nicht  erforderlich.

Die  lichte Durchgangshöhe und Breite der Fluchttür wird nicht  eingeschränkt. Bedingt durch die geringe Stromaufnahme können auch  mehrere Fluchttüröffner z.B. für die Absicherung von doppelflügeligen  Türen eingesetzt werden.

Der Fluchttüröffner wird zusätzlich zum normalen Panikbeschlag in den Türrahmen und ein Fallenschloss   als Gegenstück in das Türblatt eingebaut. Die Bauform des  Fluchttüröffners ist vergleichbar mit einem handelsüblichen  Sicherheitstüröffner. Dies bedeutet einfache, unkomplizierte und  schnelle Montage in die unterschiedlichsten Profile, unabhängig vom  eingebauten Panikschloss sowie eine große Stabilität, aus der ein  zusätzlicher Einbruchschutz resultiert. Ein wichtiger Punkt, der die  Funktionalität dieses Fluchttüröffners unterstreicht, ist die bei  Stromabschaltung sichere Entriegelung auch bei Tür-Gegendrücken bis 5000  N.

Bitte  beachten Sie: Bei Einbau in Feuerschütztüren sind die  Zulassungsbestimmungen für Feuerschutztüren zu beachten. Siehe hierzu  auch die Mitteilung des Institutes für Bautechnik.
Flächenhaftmagnet
Flächenhaftmagnete eignen sich besonders für die Nachrüstung (Aufbaumontage). Es müssen keine Veränderungen oder Ausschnitte an den Türzargen vorgenommen werden. Die Montage an Türen in Rettungswegen, die gleichzeitig Feuerschutztüren sind, ist möglich. Beachten Sie hierzu die Zulassung des jeweiligen Türelements. Die geräuschlose Arbeitsweise prädestiniert dieses Verriegelungsteil beispielsweise für den Einsatz in Wohnbereichen.

Flächenhaftmagnet und Haftgegenplatte ergeben die komplette Verriegelungseinheit. Durch die Haftkraft von Magnet und Gegenplatte ist ein zusätzlicher Aufbruchschutz gegeben. Ein geräteinterner Überwachungskontakt gewährleistet einen umfassenden Schutz vor Manipulationen. Der Flächenhaftmagnet wird auf den Türrahmen oder im Durchgangsbereich und die Haftgegenplatte auf dem Türblatt montiert. Ein zusätzlicher Türkontakt ist erforderlich.

Bitte beachten Sie: Eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2 m ist in der Arbeitsstätten-Richtlinie (§ 10 ASR 10/1 Türen, Tore) vorgeschrieben. Als Alternative zur Montage im Durchgangsbereich der Tür empfiehlt sich der Fluchttüröffner.
Fluchttüröffner und Fallenschloss
Türhaftmagnet mit Gegenplatte
grünes Schild mit Fluchtsymbolik
Notausgangsschild
Der Notausgang muss mit der Beschriftung Notausgang und mit einem Piktogramm gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung erfolgt oft in Kombination mit einer Notbeleuchtung. Er muss jederzeit erreichbar sein und darf nicht durch Gegenstände verstellt werden. Der Weg zum Notausgang (Fluchtweg) muss ebenfalls deutlich gekennzeichnet sein.
Türwächter
Der Türwächter wird so unter den Türdrücker der Tür montiert, dass er ein Betätigen verhindert und somit den Türdrücker oder den Treibriegel sichert. Die Tür läßt sich nur öffnen, wenn vorher der Türwächter zur Seite gedreht wird. Ein Pictogramm auf dem Türwächter und auf der Tür weist darauf hin, wie der Türwächter geschwenkt werden muß, damit er den Türdrücker freigibt. Er rastet dann in seiner Schrägstellung ein und kann nicht wieder unter die Klinke gesetzt werden. Gleichzeitig ertönt ein lauter akustischer Alarm (bis zu 105 dB/ 1m).

Das bedeutet:

Die Tür kann bei Gefahr geöffnet werden, das Alarmsignal macht jedoch auf unbefugte Benutzung aufmerksam. Mit einem Schlüssel kann der verantwortliche Hausmeister, Techniker, etc. den Türwächter wieder zurückstellen und damit den Alarm beenden.
Fluchttürterminal
Fliehende Personen schlagen den Nottaster ein  und geben dadurch die Verriegelung frei. Gleichzeitig ertönt ein Alarm,  der auch auf ein Anzeigetableau, z. B. beim Pförtner oder Wachpersonal,  weitergeleitet werden kann. Die Alarmauslösung bedeutet zum einen für  gefährdete Personen eine Verbesserung ihrer Rettungschancen und zum  anderen für unbefugte Personen das Risiko, gefaßt zu werden.

Eine  berechtigte Begehung, z. B. durch Reinigungs- bzw. Wachpersonal, kann  über den Schlüsselschalter im Türterminal ermöglicht werden, ohne daß  ein Alarm ausgelöst wird.
grüner Türwächter unter einem Türdrückker
grünes Fluchttürterminal
Mediator-Schloss
Mediator
Der MEDIATOR ist die Lösung für das Haustürschloss im Mehrfamilienhaus: ein selbstverriegelndes Fluchttürschloss mit elektrischem Türöffner. Eine Lösung, die defnitiv alle Bedürfnisse in Bezug auf Sicherheit  und Bedienkomfort erfüllt und endlich für Ruhe im Haus sorgt. Unter den Bewohnern. Für die Hausverwaltung.

Schnell, unkompliziert und äußerst kostengünstig kann die Haustür aus- oder umgerüstet werden.  

Hoher Einbruchschutz

Die Haustür ist ständig – Tag und Nacht – verschlossen. So ist das Haus vor Einbrechern und anderen ungebetenen Gästen gut geschützt. Bei Bedarf, wie bei einem Umzug, kann die Tür z.B. über einen Schlüsselschalter offen gehalten werden. Eine solche Dauerentriegelung erfolgt dann jedoch ausschließlich durch autorisierte Personen, z. B. durch den Hausmeister oder die Hausverwaltung. So muss sich niemand mehr über andere Hausbewohner ärgern, für die Sicherheit keine Rolle spielt.

Sicherer Fluchtweg

Das Haus kann trotz permanent verriegelter Tür jederzeit durch die Haustür verlassen werden. Bei Gefahr und im »Normalbetrieb« – auch ohne Schlüssel. So ist das Problem der Fluchtwegsicherung für jede Hausverwaltung ein für alle Mal gelöst. Niemand muss sich mehr über eine mögliche Haftung bei Personenschäden Gedanken machen.

Großer Komfort.

Kommen  spätabends oder  frühmorgens noch Besucher, so kann die verriegelte Haustür bequem von der Wohnung aus geöffnet werden. Fällt sie wieder zu, ist sie automatisch verriegelt. Diese Funktion ist auch dann relevant, wenn z. B. kranke oder gehbehinderte Hausbewohner den Arzt oder den Rettungsdienst erwarten.

In bestimmten Fällen ist eine Daueröffnung der Haustür zu festgelegten Zeiten erforderlich, etwa wenn sich Arztpraxen im Haus befnden. Dann kann der Türöffner über eine Zeitschaltuhr angesteuert werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist die Haustür dann wieder verriegelt.
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