Brandmeldeanlagen - degesa - Planung und Errichtung von Schutzeinrichtungen

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Vier Feuerwehrleute halten einen Schlauch
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Bei Feuer spielt Zeit eine lebenswichtige Rolle.
Der Brandschutz ist eine der wichtigsten technischen und organisatorischen Aufgaben im Pflichtenheft eines jeden Unternehmens. Denn anders als beispielsweise die Zutrittskontrolle ist die Brandmeldeanlage direkt verantwortlich für Leben und Gesundheit all jener Menschen, die sich im Gebäude oder auf dem Gelände des Unternehmens aufhalten. Nicht umsonst ist die Verantwortung für diese Aufgabe in der gesonderten Position Brandschutzbeauftragter fixiert. Ein jedes Unternehmen hat diese Position mit einem Mitarbeiter zu besetzen, der sich durch gesonderte Lehrgänge weiterbilden und qualifizieren muss.

Einige große Brandschadensfälle der jüngsten Vergangenheit haben jedoch gezeigt: Selbst die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften des baulichen Brandschutzes kann nicht verhindern, dass Menschen auch in größerer Zahl zu Schaden kommen. Die Fachabteilung »Sicherheitssysteme« im »Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V.« (ZVEI/FAS) vermutet als Grund, dass insbesondere der Selbstrettung von Menschen in ungewohnter baulicher Umgebung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde. Die bisherigen Konzepte scheinen in diesem Bereich nicht stark genug zu greifen.

Neben Menschenleben steht nicht selten auch die Existenz der betroffenen Firma auf dem Spiel, da das Feuer die Produktionsanlagen, Waren und Vorräte, Produkte und Dienstleistungen bedroht. Eine Studie des US-Sachversicherers »Allendale Mutual« zeigt, dass rund 70 Prozent aller Unternehmen, die auf Grund eines schwerwiegenden Vorfalls, darunter fallen Großbrände, die Produktion für einen gewissen Zeitraum aussetzten, sich davon nicht mehr erholten und spätestens nach drei Jahren schließen mussten.

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Aller Anfang ist reguliert

Obschon sich Deutschland als Normierungsweltmeister fühlen darf, haben weder Verbände noch Regierungen bislang eine bundesweite Norm für den technischen und organisatorischen Brandschutz festgelegt. Daher bleibt es den Ländern überlassen, die Anforderungen im Detail auszuformulieren. Das macht es nicht unbedingt leichter, ein allgemeingültiges und übergreifendes Brandschutzkonzept zu definieren, zumal die zu erfüllenden Ansprüche von Branche zu Branche, von Gebäude zu Gebäude enorm divergieren. Eine Produktionsstätte für leicht entflammbare Gase hat andere Brandschutz-Bestimmungen zu erfüllen als ein Lager für Schrauben und andere Eisenwaren oder ein Krankenhaus. Der Verantwortliche muss sich daher mit den jeweiligen Bestimmungen und der Vorschriftenwelt im Detail auseinander setzen.

Zu den wichtigsten Standards gehören:

  • Landesbauordnungen,
  • technische Anschlussbedingungen der Feuerwehr,
  • Richtlinien des Verbandes der Schadensversicherer,
  • DIN/VDE 0833 Teil 1 und 2, Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall,
  • DIN VDE 0800, Fernmeldetechnik, Errichtung und Betrieb der Anlagen,
  • DIN EN 54, Bestandteile automatischer Brandmeldeanlagen,
  • DIN 14675, Brandmeldeanlage, Aufbau
  • VdS 2095 und VdS 2095 S, Richtlinien für automatische Brandmeldeanlagen, Planung und Einbau.
Bestands-
aufnahme
Bevor ein Unternehmen eine Brandmeldeanlage planen kann, muss es oder der Errichter den Einsatzort im Detail untersuchen und eine Bestandsaufnahme durchführen. Neben den bautechnischen Gegebenheiten, z. B. welche Leitungsnetze verlegt wurden, ist das Nutzungskonzept des zu beobachtenden Gebäudes oder Geländes wichtig.
Die wesentlichen Geräte einer Brandmeldeanlage
Eine Brandmeldeanlage, wird in Abhängigkeit zu den örtlichen Gegebenheiten und dem benötigten Schutzziel bzw. Sicherungsbedürfnis individuell zusammengestellt.
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