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Lichtwellenleiter als Sensor
Lichtwellenleiter Auschnitt einer Stadt

Die LWL-Detektion

eine lichtgestützte Sensorik

Auswerteeinheit für Lichtwellenleitersensor
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Was ist ein LWL-Detektionssystem?

Ein Fiber Optic Sensor System ist ein Alarmierungs-und Detektionssystem, das unter anderem für den Bereich Sicherheitstechnik konzipiert wurde. Es besteht aus einem speziellen Glasfasersensor und einer microprozessorgesteuerten Elektronik. Den Sensor gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Einsatzbereiche

  • Zaunabsicherung

  • Bodenflächensensorik

  • Museumstechnik

  • Waffenschränke

  • etc.

Die microprozessorgesteuerte Elektronik dient zur Auswertung der Signale in dem jeweiligen Glasfasersensor.

Der sichere Weg ...

Die Vorteile des LWL- Detektionssystems liegen in der Arbeitsweise des Glasfasersensors: Völlig stromlos, nur mit Licht, werden äußere Einwirkungen, wie mechanischer Druck oder mechanische Verformung, registriert. Entscheidend ist die Beeinflussung des Lichtleitverhaltens der im Sensor verwendeten Glasfaser. Durch den Verzicht auf elektrische Komponenten innerhalb des Sensors ist dieser absolut unanfällig gegen elektromagnetische Strahlung (EMV). Er zeigt keinerlei elektrische Fehlerquellen und bietet einen breitbandigeren Einsatzbereich im Vergleich zu stromführenden Sensoren. Die äußere Beschaffenheit macht ihn unanfällig gegen Witterungseinflüsse. Aufgrund der unterschiedlichen Bauformen des Sensors bietet das LWL-Detektionssystem eine Vielzahlvon Einsatzmöglichkeiten.

...als Stand-Alone-Variante...

Die Alarmfunktion der Stand-Alone-Variante wird über einen Relaiskontakt sichergestellt. Komfortabel und mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet ist die Parametrisierung über die integrierte serielle Schnittstelle.Hierzu sind die entsprechende Software und ein PC bzw. ein Laptop erforderlich.

.. oder als Security-Bus-Variante

Die entscheidenden Vorteile der Security-Bus-Variante sind:

  • Fernparametrisierung

  • Fernabfrage

  • Fernsteuerung


Funktion


Völlig stromlos ...

Die Funktion des Sensors basiert auf den Eigenschaften einer speziellen Glasfaser. Die Glasfaser besteht aus einem Faserkern mit hohem Brechungsindex und einem Fasermantel mit kleinerem Brechungsindex. Ein in den Kern hinreichend flach eingekoppelter Lichtstrahl wird an der Grenzfläche der beiden Materialien total reflektiert und gelangt so über einen oder mehrere Ausbreitungswege, sogenannte Moden, bis ans Ende der Glasfaser.

Reflexion im LWL

... nur mit Licht ...

Um die Dämpfung des Lichtes gering zu halten, wird als Lichtquelle und Sender eine IR-Laserdiode verwendet, da gerade dieser Bereich des Lichtspektrums besonders gut von der Glasfaser geleitet wird. Solange der Sensor nicht berührt wird, bleibt das Lichtleitverhalten der Glasfaser konstant.


... reagieren!

Äußere Einwirkungen, wie mechanischer Druck oder Verformungen, beeinflussen das Lichtleitverhalten der Glasfaser. Nicht alle Moden erreichen das Ende der Glasfaser, sondern werden an der Grenzschicht der Glasfaser nur zu einem Teil reflektiert. Dieser Effekt wird vom System genutzt.


Anwendungsbereiche


Absicherung von Maschendrahtzäunen

Eine klassische Anwendung für die LWL-Detektion ist die Absicherung eines Maschendrahtzaunes.

Im Innenbereich können schnell und effektiv mit Maschendraht abgetrennte Lagerflächen abgesichert werden, oder im Gelände grosse Areale mit Hilfe des Security Busses.

Mit dem System können bereits erstelle Zaunanlagen nachgerüstet werden. Für die Absicherung von Toren und Türen haben wir zusätzliche Lösungen entwickelt.

Das Sensorkabel wird am Zaungeflecht angebracht oder eingeflochten. Je nach Sicherheitskonzept kommen UV-beständige Kunststoffkabelbinder oder Kabelbinder aus Metall zum Einsatz.

Jeder Versuch, den Zaun zu überwinden oder zu durchschneiden, löst einen Alarm aus. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich entsprechend der Einsatzgebiete anpassen, so dass Umwelteinflüsse, wie Wind oder Regen, keine Fehlalarme auslösen.

Zaunüberwachung

Mauersensor

Eine weitere Möglichkeit, das LWL-System im Bereich der Geländeabsicherung einzusetzen, ist die Integration des Glasfasersensors in eine Mauerkrone. Auch hier reagiert das Sensorkabel auf mechanischen Druck. Die direkte oder indirekte Berührung wird auf den Sensor übertragen und führt zur Alarmierung.

Je nach Einsatzgebiet und Mauertyp, sowie mechanischem Aufbau, kommen verschiedene verschiedene Lager für die Mauerkronenausleger zum Einsatz. Die mechanischen Widerstandskräfte richten sich u.a. auch nach dem Gewicht und der Windlast der mechanischen Zusatzabsicherung, die aus Draht, Glas oder Stahlgittermatten bestehen kann.

Nicht nur für Mauerkronen, sondern auch für Lagerbereiche in Hallen, die durch Stahlgitterwände abgeteilt sind, eignet sich das Deketionsverfahren als Absicherungsmaßnahme.

Auslegersicherung

Sensor einer Mauerkronensicherung


Detektion von übergeworfenen Seilen und Stricken

Besteht die Notwendigkeit, übergeworfene Seile an hohen Mauern zu detektieren, kann das Sensorkabel zusammen mit einem EPDM Profil auf der Mauerkrone befestigt werden. Die Profile werden in Gebinden zu je 25 m geliefert

Damit Wurfanker oder andere Hilfsmittel keinen festen Halt am EPDM Profil finden, werden Kunststoffschellen und Schrauben mit niedrigem Abrissmoment eingesetzt.

Mauersicherung

Bodensicherung

Mit der Glasfasersensorik lassen sich mühelos Flächen beliebiger Form und Steigung absichern.

Diese Flächen können Wege mit Kiesschüttung oder Sand sein, oder aber Rasenflächen vor Gebäuden. Erfahrungsgemäß ist eine Einbringtiefe des Sensorkabels von 6 cm optimal, da selbst im Winter bei Bodenfrost noch sicher detektiert werden kann.

Für die Absicherung von Sandflächen, wie z.B. Stränden werden unter- und oberhalb des Sensorkabels GEOGRIDs verlegt, welche eine sichere Einleitung von Drücken auf das Sensorkabel gewährleisten. Mit dieser Kombination lassen sich Strände oder Areale in Hafenanlagen absichern.

Bodensicherung

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