Das Bodendetektionssystem PPS
PPS ist ein unterirdisches, unsichtbares Druck- Änderungs-System für Anwendungen, das aufgrund der verdeckten Verlegung und des unsichtbaren Detektionsfeldes selbst von eingeweihten Tätern nur sehr schwer überwunden werden kann.
Seinen Einsatz findet das System vorrangig in Bereichen, in denen das Erscheinungsbild aus ästhetischen Gründen nicht beeinträchtigt werden, Umwelteinflüsse vermieden oder wenn besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden sollen.
Das Bodendetektionssystem PPS detektiert Begehungen über 2 unterirdisch verlegte und mit einer speziellen temperaturstabilen Flüssigkeit unter Druck gefüllte Sensorschläuche. Diese werden in einer Tiefe von 25-30 cm und in einem Abstand von ca. 1-1,5 Meter auseinander verlegt. Jede Überquerung der Sensorschläuche erzeugt eine Druck- Änderung zwischen den beiden Sensorschläuchen. Diese Druckänderung wird durch eine Auswerteelektronik aufgenommen, in elektrische Impulse gewandelt und an eine Auswertezentralenheit weitergeleitet. Von hier aus können die Signale an weitere Subsysteme, wie Managementsysteme, Videoüberwachungsanlagen, etc., übergeben werden.
Die Empfindlichkeit des Bodendetektionssystems PPS kann entsprechend dem jeweiligen Bedrohungsszenarium angepasst werden. Die meisten Tiere werden durch entsprechende Einstellung der Empfindlichkeit ignoriert, ohne dass die Detektionswahrscheinlichkeit für Personen zurückgeht.
Eine Unterteilung des Systems in 10m lange Sektoren ermöglicht die rechtzeitige Erkennung und Ortung eines Eindringlings. Eine z. B. mit dem System verbundene bewegliche Kamera kann nun automatisch auf die Alarmzone geschwenkt werden.
Das System kann in praktisch jeden Untergrund und unter jede Art von Oberfläche ( Asphalt, Pflasterungen, Rasen, Erdreich, usw. ) verlegt werden. Das wesentliche Merkmal des Systems ist seine vollständige Unauffindbarkeit.
Das Bodendetektionssystem ist intensiv auf Angreifer, die laufen, rennen, springen, rollen oder versuchen den Sicherungsbereich mit Laufbrettern zu überqueren, getestet worden. Die mikroprozessorgesteuerte Signalverarbeitung im Zusammenhang mit einer speziellen Software sowie einer intelligenten Elektronik werten die Signale aus und entscheiden über alle möglichen Alarmekriterien, wie Voralarm, Hauptalarm und technischer Alarm.
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