Die Mikrowellenstrecke
Die Mikrowellenstrecke stellt eine weitere Möglichkeit der Freilandsicherung dar.
Sie ist ein volumetrischer Sensor, der verwendet werden kann, wenn das zu sichernde Gelände und seine Umgebungsbedingungen dafür geeignet sind. Das System verwendet getrennt Sende- und Empfangseinheiten und wird üblicherweise hinter einem Zaun oder einer Mauer installiert.
Mikrowellensstrecken erfordern Zonen, die möglichst flach und frei von bewegten Objekten sowie Vegetation sind.
Da das Detektionsfeld relativ groß ist, ist es schwierig, den Sensor zu umgehen oder zu überlisten. Durch den günstigen Preis und die Witterungsunabhängigkeit werden Mikrowellenstrecken häufig für die Freilandsicherung eingesetzt.
Überwachungsweiten von bis zu 50,80,120 und 200m sind mit diesen Volumensensoriken realisierbar.
Die digitale Signalauswertung wertet die "Ruhe"-Signalverläufe der Mikrowellen mit denen aus, die sich durch das Eindringen in den Überwachungsraum, z. B. einer Person, verändern.
Basierend auf der Fuzzi-Logic werden für die Signalauswertung Algorithmen herangezogen, die eine Differenzierung einer Signalveränderung im Überwachungsbereich erlauben. Durch diese Auswertemethode kann unterschieden werden, ob es sich bei der Signalveränderung um einen Angriff oder andere Störeinflüsse handelt. Die Justierung der Mikrowellenstrecke erfolgt über eine entsprechene Software.
Kombiniert mit leistungsfähigen Videokameras, insbesondere hochauflösenden Tag/Nachtkameras und Schwenk-/Neige-Einrichtungen, erleichtert die Mikrowellenbarriere im Bereich der Freilandsicherung die Verifizierung von Alarmen sowie eine effiziente Festlegung geeigneter Interventionsmaßnahmen.
Laufende Bewachungskosten können durch die Verringerung von Personal - bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Überwachungsniveaus - deutlich reduziert werden.
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